furly - Blog - Hundehygiene
Als Hundebesitzer solle man jederzeit auf eine optimale gesundheitliche Vorsorge sowie die richtige Hundepflege und Hygiene großen Wert legen. Denn nur so fühlen sich die Vierbeiner rundum wohl und besitzen eine gesunde Lebensqualität. So wie wir Menschen uns ständig pflegen müssen, müssen Tiere ebenfalls sich um die Hygiene kümmern. Die richtige Hundehygiene ist mit einigen besonderen Faktoren verbunden wie z.B. Fell, Augen, Ohren oder Pfotenreinigung. Diese und auf was es bei der Hundehygiene und Pflege drauf ankommt, werden im folgendem behandelt.
Wie gelingt die Hundereinigung ohne Wasser?

Nicht immer ist es notwendig oder sinnvoll, den Hund baden zu müssen, um ihn sauber und rein zu halten. Vielmehr kommt es drauf an, mit welchen Hilfsmitteln die Reinigung stattfindet.

Regelmäßiges Bürsten des Hundes unterstütz nicht nur die Haut- und Felleigenschaften des Hundes, sondern fördert auch die Bindung von Mensch und Tier. Es ist jedoch unterschiedlich, wie oft das Fell gebürstet werden sollte, denn nicht jeder Hund hat die gleichen Felleigenschaften.

Generell sollten Hunderassen mit langem und dichtem Fell mindestens einmal jeden Tag gebürstet werden. Dazu können ein Kamm sowie eine normale Bürste mit breiten Zinken genutzt werden.

Bei Hunden mit mittellangem Haar sollte man mindestens viermal pro Woche mit einer widerstandsfähigen Bürste und Kamm durch das Fell gehen.

Haben jedoch die Vierbeiner relativ kurzes und dünnes Fell, reicht es in der Regel, das Haar zweimal pro Woche zu bürsten.

Augenpflege

Hundeaugen sind dem menschlichen Auge relativ ähnlich und doch so unterschiedlich. Sie sind flacher, können nicht so gut die Brennweite und Form ändern wie die des menschlichen Auges und sind deutlich empfindlicher, weshalb Hunde in der Dunkelheit besser sehen und Gegenstände erkennen können, als Menschen. Das sehen basiert auf fünf verschiedenen Fa-ktoren wie dem Gesichtsfeld, der Tiefen-wahrnehmung, die Schärfe, die Be-wegungswahrnehmung und zuletzt das Farbsehen.

Nach einer erholsamen Nacht bildet sich Sekret um das menschliche Auge (auch „Schlaff“ oder „Schlaffsand“ genannt). Dieses Phänomen kann auch in der Tierwelt vorkommen und ist nach einer längeren Ruhepause völlig normal. Daher sollte die Augenpflege möglichst mit großer Sorgfalt erledigt werden, um keine Schäden zu verursachen. In der Regel wird empfohlen, mindestens einmal am Tag die Augen zu kontrollieren und um so eine mögliche Augenerkrankung beim Hund frühzeitig zu erkennen. Diese kann nämlich bei einer, zu starken Bildung von Tränenflüssigkeit ein Anzeichen für eine Erkrankung darstellen. Auch vermehrtes Zwinkern, Jammern oder das Reiben an Gegenständen, können ein Anzeichen auf eine Infektion sein. Besteht der Verdacht auf eine Entzündung, sollte zeitnah gehandelt werden und ein Tierarzt konsultiert werden, um schlimmeres zu verhindern.

 

Bei der Augenpflege kann ein zartes, mit Wasser befeuchtetes Tuch genutzt werden. Dabei sind mit Vorsicht vom inneren Augenwinkel aus, die Lider zu reinigen. Wichtig dabei ist, für jedes Auge ein frisches feuchtes durch zu benutzen, um keine möglich vorhandenen Keime an die gesunde Seite zu übertragen.

Pfotenpflege

Die Pfotenpflege sollte keinesfalls vernachlässigt werden und schon bereits im Welpenalter regelmäßig stattfinden. Dadurch besteht eine höhere Chance, dass sich die Vierbeiner früh an die Pflege gewöhnen und somit in älteren Jahren, der Widerstand geringer vorhanden ist oder gar komplett wegfällt. Ein pflegendes Pfotenbad kann zudem zu einer Förderung sowie Heilung der Haut-, Fell- und Kralleneigenschaften beitragen.

Hundepfoten haben eine äußerst wichtige und anspruchsvolle Aufgabe, denn sie absorbieren Stöße und schützen damit die Gelenke und andere Bereiche und das ein ganzes Hundeleben lang. Sie bestehen aus einem Großteil von Fettgeweben, weshalb Hunde nie kalte Füße bekommen. Da sie sehr robust sind, bieten sie auch gewissen Schutz vor scharfen Untergründen.

Es sind verschiedene Bereiche zu kontrollieren und zu pflegen, damit sie gesund und rein gehalten werden können.

  • Hundepfoten generell kontrollieren

Hundepfoten sollten bei Möglichkeit mindestens ein bis zwei Mal die Woche regelmäßig auf Verletzungen, Fremdkörper, Rötungen der Zwischenzehenhaut und Veränderungen der Krallenbeschaffenheit untersucht werden. Einige Hinweise, dass etwas an der Pfote nicht in Ordnung zu sein scheint, können Hunde selbst liefern. Hierbei schlecken oder kratzen Vierbeiner oftmals ihre Pfoten an Gegenständen. Ist das zu vernehmen, sollte eine gründliche Kontrolle stattfinden. Bei ernsten Verletzungen oder Infektionen sollte schnellstmöglich ein Tierarzt herangezogen werden.

  • Lange Krallen kürzen

Bei der Frage, ab wann Krallen gekürzt werden sollten, kann ein Blatt Papier als „Maß“ genutzt werden. Kann das Blatt Papier bei einem aufrecht, auf seinen vier Beinen stehenden Hund, zwischen Krallen und Boden hindurchgezogen werden, besteht im Normalfall keine Notwendigkeit sie zu kürzen. Sollte das Blatt jedoch zischen Krallen und Boden stecken bleiben, ist das ein Anzeichen, dass sie gekürzt werden sollten. Dabei kann eine Krallenschere oder -zange verwendet werden. Jedoch muss dabei folgendes beachtet werden. Im Inneren jeder Kralle verlaufen ab einen gewissen Bereich Blut- und Nervenbahnen. Werden die Krallen zu weit gekürzt, kann das sehr schmerzhaft für die Hunde werden und es kommt zu einer Blutung. Daher sollten sie nie zu kurz geschnitten werden.

  • Pfotenballen pflegen

Besonders den Ballen sollte große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Gesunde Ballen sollten in der Regel weich und glatt sein und sich elastisch verhalten können. Mit sogenannten Pfotenpflege cremen können Risse und raue Eigenschaften vorgebeugt werden.

Ohrenpflege

Hundeohre gehören zu den empfindlichsten Sinnesorganen eines Hundes und sind nach der Funktion der Nase der zweitwichtigste Sinn. Sie funktionieren wie zwei Antennen, die für die Kommunikation, als Geräuschfilter und Richtmikrofon zu Verfügung stehen. Sie sind einzeln beweglich und können die geringsten Geräusche wahrnehmen. Somit besitzen Hunde im gesamten Tierreich die besten Ohren.

 

Damit die Ohren auch einwandfrei ihre Aufgabe erfüllen können, bedarf es auch hier einer regelmäßigen Pflege, die schon im Welpenalter regelmäßig durchgeführt werden sollte, damit sie sich an die Pflege gewöhnen können. Das heißt, die Ohren sollten mindestens alle zwei Tage einmal kontrolliert und bei Bedarf auch gereinigt werden. Gesundes Hundeohr erkennt man durch die leicht rosa Farbe, der Reinheit und dem neutralen Geruch. Besteht jedoch übermäßig viel Ohrenschmalz, sollte das mit Vorsicht gesäubert werden. Bei einer Entzündung ist auch hier ein Tierarzt zu Verständigen.

 

Das Ohrenschmalz dient zum binden des Schmutzes und führt in nach außen. Daher reinigen sich die Ohren in der Regel „von selbst“. Sind jedoch Fremdkörper vorhanden, führen diese schnell zu Schmerzen und können Entzündungen verursachen. Mit einem weichen feuchten Lappen kann der Schmutz aus den Ohren relativ gut entfernt werden. Falls kein Erfolg mit einem feuchten Tuch erzielt wird, sollte keinesfalls zu normalen Ohrstäbchen gegriffen werden, da die Gefahr besteht, den Schmutz nur noch tiefer in den Gehörgang zu schieben. Stattdessen kann man aus dem Tierfachhandel zusätzlich spezielle Ohrtropfen besorgen, die den Schmutz effektiver reinigen. Dabei können die Tropfen entweder bei ruhigen Hunden in das Ohr vorsichtig einmassiert und anschließend mit einem trockenen Tuch gereinigt werden oder aber man fügt einem trockenen Tuch diese speziellen Tropfen hinzu und reinigt dann das Ohr mit dem Tuch.

Dabei ist zu unterscheiden, welche Form das Ohr hat, denn es gibt unterschiedlichste Arten wie Knickohre, Langohre, Spitzohre u.v.m.. Daher ist der Aufwand je nach Art unterschiedlich groß. Die achtsame Reinigung sollte jedoch, egal bei welcher Art von Ohr immer gegeben sein!

©2019 by the furly team, icon credits to Noun Project creators: Emily Cutting, Guilherme Furtado, Berkah Icon

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